ecomusee_formationDas Ausbildungszentrum ist aufgrund seiner Mittel und Einrichtungen das geeignete Instrument, um die Entwicklung des Écomusée d'Alsace zu begleiten und auf die entstehenden Bedürfnisse eine Antwort zu geben.

Die Gründung des Ausbildungszentrums geht auf einen Impuls im Jahre 2007 zurück. Es stellt ein geeignetes Instrument dar, um die Entwicklung des Écomusée d'Alsace zu begleiten und den sich entwickelnden Bedürfnissen und Fragen eine Antwort zu geben. Dafür sollen die passenden Mittel bereit gestellt werden und die Voraussetzungen geschaffen werden. Frauen und Männer, die auf dem Gelände beschäftigt sind, sollen hier fachlich weitergebildet und in ihrer Arbeit bestärkt werden.

ecomusee_formation3Aus der Arbeit des pädagogischen Schülerzentrums hat sich als logische Folge ein neuer Zweig entwickelt – das Ausbildungszentrum des Écomusée d’Alsace. Sinn und Zweck ist es, den Ehrenamtlichen der AEA (Association de l’Écomusée d’Alsace) sowie Aushilfskräften und Saisonarbeitern im Rahmen von Weiterbildungen eine Antwort auf ihre speziellen Bedürfnisse zu geben.

Durch die Stärkung der Mitarbeiterkompetenzen wird eine sichtbare Qualitätssteigerung erreicht. Dies wird in der Vermittlung und im Bereich Animation wahrgenommen und hat einen hohen Stellenwert für das Écomusée d’Alsace.
Als Voraussetzung für eine Mitarbeit auf dem Gelände sollen die Aushilfskräfte und Saisonarbeiter eine Ausbildung absolvieren, die sowohl Form als auch Inhalt berücksichtigt. 2009 und 2010 kamen die Saisonarbeiter vor der Eröffnung des Museumsgeländes in den Genuss eines beruflichen Trainings, das ein Achtel ihrer Gesamtarbeitszeit, insgesamt vier Wochen, umfasste.

Mit anderen touristischen und kulturellen Organisationen sollen Synergieeffekte geschaffen werden, bezüglich deren Bedarf an Weiterbildung und zusätzlicher Qualifizierung des Personals. Dies scheint uns eine ausreichende Motivation zu sein, um auch mit den betroffenen verantwortlichen Gebietskörperschaften neue Partnerschaften einzugehen. Damit verbunden ist das Ziel neue Fördermittel zu erschließen.
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Berufsfeld Bauhandwerk

In den kommenden Jahren sollen mit anderen Aus- und Weiterbildungsstätten neue Kooperationen eingegangen werden, mit dem Ziel ein Ausbildungszentrum für Berufstätige im Bauhandwerk zu schaffen. Der Schwerpunkt soll auf der Thematik „Renovierung von historischen Gebäuden“ liegen. Das Ausbildungszentrum wird nach den Umweltauflagen von Grenelle arbeiten.
Die Baustellen zur Restaurierung der Häuser des Écomusée d’Alsace, besonders des Hagenbacher Hauses und anderer noch nicht vollendeter Häuser, werden vorbildliche Schritte in diese Richtung sein.
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Soziale Verantwortung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Die Idee der sozialen Verantwortung veranlasst das Écomusée d'Alsace über seine Rolle in der Gesellschaft nachzudenken, um Personen mit Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt eine Chance zu geben, sich in diesen wieder einzufinden.
Dabei handelt es sich um:
  • Jugendliche, die sich zum ersten Mal bewerben
  • Erwachsene Langzeitarbeitslose
  • Menschen mit Behinderungen
  • Straffällig gewordenen Jugendliche unter richterlichen Auflagen
  • Etc...

Das Instrument der beruflichen Wiedereingliederung – „Baustelle der Eingliederung“ – ist eine Plattform, um Menschen den Zugang ins Berufsleben zu ermöglichen. Auch Praktikumsstellen für eine berufliche Vorqualifizierung werden geschaffen. Die Plattform umfasst verschiedene pädagogische und berufliche Aspekte, um die  Eingliederung in den Arbeitsmarkt respektive eine Ausbildung zu unterstützen. Derzeit finden Gespräche mit den Trägern der beruflichen Wiedereingliederung statt, um dieses Ziel zu erreichen.
Für eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Berufsleben wollen wir interessierten Teilnehmern die Chance geben, sich aktiv auf dem Museumsgelände einzubringen. Möglich wäre ein Engagement in der Vermittlung und im kulturellen Bereich des Museums.
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Angebote für die breite Öffentlichkeit

Im Rahmen seiner Arbeit hat das Ausbildungszentrum des Écomusée d’Alsace die Aufgabe, sich größeren gesellschaftlichen Gruppen zu öffnen. Durch Schnupperkurse und Seminare für Anfänger und Fortgeschrittene werden in den Werkstätten des Geländes verschiedene handwerkliche Techniken vermittelt.
Daher werden ab 2011 Töpferei, Holzwerkstätten und Schmiede allen zur Verfügung stehen, genauso wie wir es bereits aus den traditionell und kreativ arbeitenden Koch- und Pâtisserie-Ateliers kennen. Auch Weberin, Holzschuhmacher, Sattler und Gärtner des Écomusée d’Alsace werden sich nach und nach in dieses Vorhaben einbringen und dabei ihre Kenntnisse und ihr Können weitergeben.
Zusätzlich zu den bestehenden Aktivitäten finden auf dem Gelände Kurse statt, die je nach Inhalt zwischen vier und 16 Stunden dauern. Aber auch länger angelegte Aktivitäten sind geplant. Letztere sind für Personen gedacht, die ein hohes Niveau in Theorie und Praxis anstreben und dafür gerne mehr Zeit investieren wollen.
Das Ausbildungszentrum des Écomusée d'Alsace wird ab April 2011 diese Kurse anbieten. Auch mehrtägige Seminare mit Übernachtungsmöglichkeiten im Museum werden auf dem Programm stehen.
So viel zu erleben... – Finden Sie sich im Herzen ihrer eigenen Geschichte wieder.
Auf Nachfrage kann das Ausbildungszentrum für Gruppen ab sechs Personen maßgeschneiderte Ausbildungsseminare organisieren. Je nach Atelier ist einer Teilnehmerzahl bis zu zwölf Personen möglich.
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